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Donnerstag, 31. Mai 2018

Nichts zu Jammern

habe ich zurzeit.

Die zwei Therapien jede Woche in der Klinik tun mir gut und die Sonne tut besonders meiner Stimmung gut.

Ich habe eine Kleinigkeit in meinem Tagesablauf geändert, welche eine große Wirkung hat. Jeden Morgen sofort nach dem Aufstehen und vor dem Frühstückzubereiten dusche ich.
Dieses Mal habe ich diesen Ablauf aus der Klinik mit nach Hause genommen. Hab es nicht mehr einschleifen lassen.
Natürlich ist es kaum lustig, gleich loszulegen, wenn man frühmorgens ewig nicht in die Gänge kommt. Das kostet schon Überwindung. Und auch frage ich mich ab und zu, ob ich mir das als Rentner wirklich antuen muss, den Wecker früh 10 nach 7 klingeln zu lassen, um halb 8 aufzustehen.

Aber bin ich erst einmal geduscht, fällt das Frühstückbereiten mir schon leichter und der Tag beginnt ganz anders. Ich hatte den Bademantel, den ich oft den ganzen Tag trug, schon vor dem Klinikaufenthalt sowas von über. Jetzt bin ich froh, dass ich jederzeit raus gehen kann, denn ungeduscht und mit wuschligen Haaren kam das niemals für mich infrage. Auch wenn es klingelt brauche ich mich nicht mehr verstecken. Genauso, wenn ich zum Lüften die Balkontür aufmache.

Ich bin mächtig stolz auf mich.

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Eine Sache muss ich nochmal überdenken. Ich hatte mir ja vorgenommen, als dritte Unternehmung in der Woche in einen Handarbeitsclub zu gehen. Aber ich glaube, das ist zu viel (die Ergotherapeutin in der Klinik hatte da auch schon ihre Bedenken). Montags die Ergotherapie und dienstags die Selbsthilfegruppe in der Klinik - da war ich die letzten 4 Wochen mittwochs immer zu platt, um mich für den Club aufzuraffen. Hatte aber ein mächtig schlechtes Gewissen, weil ich es mir ja so sehr vorgenommen hatte.
Mal sehen, ob ich es weiter versuche. Eigentlich ist es eine nette Gruppe und ich fühle mich dort recht wohl.
Ich weiß nicht, ob ich hier schonmal drüber schrieb - im Winter käme ich immer erst gegen 18.30 Uhr im Dunkeln nach Hause und da fürchte ich mich in unserem Wohngebiet. Müsste da also sowieso aussetzen.
Ich werde mir das nochmal genau überlegen.

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Noch etwas Neues gibt es: Der Hochzeitstermin meines Sohnes steht und kam früher als von mir erwartet. Sie heiraten am 27.07.18.
Nun musste ich mich schnell entscheiden. Also werde ich zur Trauung gehen und dabei hoffen, dass ich den Anblick meines Ex irgendwie ertrage. Zur anschließenden Familienfeier gehe ich nicht. Die jungen Leute verstehen mich. Darüber bin ich beruhigt.

Nun muss ich mich nur sputen, um den Sockenkalender fertigzustellen. Aber wenn ich nicht zu sehr rumbummle, schaffe ich es.

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Kommt gut durch das extreme Wetter!!!! Tschüssi.

1 Kommentar:

  1. Hallo liebe Ina, war ein bisschen blogfaul und zu sehr mit mir beschäftigt, aber ich freue mich riesig, dass es Dir besser geht und Du so diszipliniert Deinen Tag angehst. Da kann ich mir sogar noch eine Scheibe abschneiden. Du kannst wirklich stolz auf Dich sein. Ich drücke weiter beide Daumen und wenn ich mich länger mal nicht gemeldet habe, so heißt das nicht, dass ich nicht an Dich gedacht habe. Und auch dass Dein Sohn heiratet und Du zur Trauung gehst, finde ich toll. Also, bleibe bitte auf diesem Weg, dann wird es irgendwann alles gut. Ich spiele zum Beispiel jeden Abend ein Video von YouTube Hypnose zur Selbstheilung (88 Heilaufträge) und ich denke, dass mir das hilft.

    liebe Grüsse
    Brigitte die Weserkrabbe

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Ich freue mich über einen regen Gedankenaustausch.