letzte Woche auch wieder bei meiner Gruppe. Somit konnte ich den letzten Teil von "A beautiful mind" sehen.
Das Ende war sehr rührend. Seine Frau hat immer zu ihm gehalten, obwohl das mit der Schizophrenie nicht immer einfach war.
In unserer Gesprächsrunde nach dem Film wurde mir wieder sehr bewusst, was ich für ein Glück habe, mit dieser Krankheit einen solchen Partner an meiner Seite haben zu dürfen. Das wird ja für mich auch niemals selbstverständlich. Aber wenn ich dann höre, dass andere aus der Gruppe ganz andere Erfahrungen gemacht haben - verlassen wurden - dann wird es mir nochmal umso bewusster.
Russel Crowe hat einfach super gespielt. Diese geduckte Haltung, die ich oft spüre, wenn die Last der Krankheit zu groß wird. Und diese steife Körperhaltung, als Nebenwirkung von den Medikamenten. Ich stehe auch oft sehr steif da, mit verkrampften Händen. Diese Bessessenheit von einem bestimmten Gedanken, der einen an nichts anderes mehr denken lässt. Ich hab mich in einigen Dingen wiedergefunden, jedoch nicht in so ausgeprägter Form, wie er es gespielt hat.
Er hat ja immer Personen gesehen, die mit ihm geredet haben, welche gar nicht wirklich da waren. Das kenne ich zum Glück nicht. Bei mir war es eher immer dieses Durcheinanderwirbeln aller Gedanken.
Ein empfehlenswerter Film.
ja, ich habe so was auch mit erlebt wenn ich es so gesehen habe .. gespielt auf der Bühne wie man wirkt und wie man aussieht ...
AntwortenLöschenSelbtshilfegruppe finde ich immer sehr gut, war in einer Kreativen Selbsthilfegruppe dort lernte ich Frauen kennen und damit anders um zu gehen.
Wünsch dir eine gute Woche
Liebe Grüsse Elke
Hallo meine Ina, schön, dass der Film dir so viel gebracht hat. Natürlich ist im Film die extremste Situation überhaubt gezeigt worden. Für mich war so eine Schlüsselszene des Films die Stelle, als er den Bezug zur Realität fand und erkannte, dass sich die Personen über Jahre nicht verändert haben, also nicht reell sind. Ich fand auch die schauspielerische Leistung von Russel Crowe überragend. Dafür hat er ja auch den Oscar bekommen - zu Recht!
AntwortenLöschenLiebe Grüße von deiner Konny
Hallo - liebe Ina - ich habe bisher nur einiges überden Film gelesen. Da sieht man wieder einmal, wie vielschichtig doch diese Krankheit ist. Gedanken durcheinander wirbeln, Stimmen hören, Personen sehen - und vielleicht erlebt es jeder Patient auch wieder ganz anders.
AntwortenLöschenWenn man sich dann vorstellt, ein Arzthat 50 oder 100 Patienten mit dieser Krankheit - teilweise in der Klinik mit akuten Krankheiten und teilweise in der Ambulanz die Patienten, die sich tapfer durchschlagen und zu Hause ihren Alltag meistern. Jeder schildert ihm seine Situation. Und es ist für den Patienten in dem Moment soo wichtig, dass der Arzt voll da ist mit allem Einfühlungsvermögen was ein Mensch nur haben kann und vor allem auch mit seinem fachlichen Wissen.
Und wie sehr jetzt für jeden Patienten wichtig ist, welchen Rat, welche Behandlung bekommt - so unsagbar wichtig für die weitere Lebensqualität des Patienten.
Dann kann man sich vorstellen, welche Höchstleistungen so ein Arzt vollbringen sollte.
Einmal von dieser Seite betrachtet!
Ich bin so froh, dass Du heute wieder hier sein kannst.
Ich liebe Dich
Deine Mutti
Konny, danke dass Du mich nochmal an die Schlüsselszene erinnert hast, die wurde mir jetzt hinterher dann nochmal bewusst.
AntwortenLöschenLiebe Mutti, Deine Zeilen schließen sich ja an unser Gespräch heute Mittag an. Es sind wahre Worte. Mit diesen Gedanken gehe ich nächste Woche zu meinem Arzt.
Ich hab Dich auch ganz dolle lieb
Deine Ina