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Mittwoch, 25. April 2012

Gedanken am Mittwoch

 habe ich bei Brigitte entdeckt und diese Vorgabe von Annelie für meine eigenen Gedanken übernommen:

im Moment ...freue ich mich über jedes noch so kleine Päuschen, welches ich zum Bloggen oder Stricken nutzen kann.
 
täglich...erfreue ich mich an dem liebevollen Umgang von uns beiden, auch wenn dies leider derzeit von unseren Krankheiten etwas gedämpft wird (das Erfreuen). Es ist schon ein Kampf!

morgens...komme ich zurzeit schwer aus den Federn, wanke noch schlaftrunken zur Waage, die derzeit erfreuliches zeigt und bereite schlaftrunken unser Frühstück, was wir, wenn keine Termine anstehen, ausgiebig genießen.

mittags...haben wir unsere Portionen verkleinert und ich versuche, jeden Tag etwas zu kochen, damit uns nicht der Heißhunger übermannt. Schlafen tue ich zurzeit mittags selten.

abends...finde ich es immer ein bisschen schade, dass meine Denkfabrik so zeitig geschlossen ist. So gerne würde ich noch den Abend mit meinem Schatz verbringen. (Heute spielen die Bayern, vielleicht halte ich ja mal durch).

gefreut..habe ich mich sehr, dass mein kleiner Sohn uns vorige Woche spontan besucht hat und wir ein so schönes Gespräch geführt haben. Außerdem habe ich mich heute über ein gutes Gespräch mit meinem Psychiater gefreut. Daraus mitgenommen habe ich für mich: Freude an kleinen Dingen genießen ist wichtig und Prioritäten bei meinen "Baustellen" setzen.

enttäuscht...bin ich über die Spareinstellungen der Krankenkassen. Heute habe ich erfahren, dass Trevilor, ein wichtiges Medikament gegen Depressionen für mich, von den Krankenkassen nicht mehr bezahlt wird. Das heißt für mich leider, dass ich mich mit einem anderen Medikament abfinden muss. Wenn ich da an mein letztes Mal mit einem Generikum (Austauschmedikament) denke, wird mir ganz schön bange.

Und wie ist es bei Euch?

4 Kommentare:

  1. Liebe Ina ,ich finde es schön ,das du mit deinem Schatz so lebst wie es jeder Tag bringt .Ich übe es nach vielen Jahren der Krankheit immer noch .Zwinge mich zu Sachen ,die ich eigentlich gar nicht schaffe oder auch oft nicht möchte .Ich muß noch viel üben .Lese immer wieder gerne bei dir !!!LG Ina

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  2. Danke, liebe Ina!!! Aber glaub mir, auch ich muss noch viel üben!!!!
    Es freut mich sehr, dass Du immer wieder gerne bei mir liest!!!

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  3. Ach, Ina danke Dir für Deinen lieben Kommentar bei mir. Und mach Dich nicht schon im Voraus verrückt mit dem Generikum. Oft ist es auch Einbildung und man steigert sich in so etwas gerne hinein. Ich hatte das auch mal mit einem Medikament. Oh was habe ich damals für ein Theater bei meiner Krankenkasse deswegen gemacht. Aber sie war hart geblieben und so mußte ich die Genrika nehmen und auf Dauer war es dann auch okay. Es war alles nur in meinem Kopf und ich habe mich da richtig schön reingesteigert. Wenn es nicht die gleiche Wirkung hätte, wäre es nicht zugelassen worden. Ich drücke die Daumen, dass alles gut geht. Und wie immer Dein Motto: "Du schaffst das" nicht vergessen.

    Sei lieb gedrückt
    Brigitte die Weserkrabbe
    PS: Das Buch ist wirklich gut!

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  4. Danke, liebe Brigitte!!!! Ja, ich sollte an die Worte meines Arztes gestern denken, dass ca. 90 Prozent gar keine Probleme mit Generika haben.
    Und ja, ich interessiere mich immer sehr für Büchertipps, weil ich auch sehr gerne lese und da in ein richtig gutes Buch reintauchen kann, sozusagen in eine andere Welt.
    Ich drück Dich auch lieb
    Ina

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Ich freue mich über einen regen Gedankenaustausch.