die durch nichts zu füllen geht, durch keine einzige Freude, die mich sonst immer glücklich gemacht hat.
Ich blättere durch meine Bücher-Wunschliste bei amazon, weil ich denke, wenn Handarbeiten mich nicht ansprechen, dann vielleicht Bücher. Ich hab da viele Bücher abgespeichert. Keins spricht mich an.
Rausgehen fühlt sich so sinnlos an. Obwohl es ja guttun könnte. Ich kann mich nicht hochraffen.
Ich bin so unendlich traurig - ohne Grund.
Ich weiß auch, dass es ein sehr langer Weg in dieser Leere werden kann. Denn an meinen Medikamenten muss man ganz vorsichtig schrauben.
Eine kleine Flucht aus diesen belastenden Gefühlen ist für mich das Essen von süßen-cremigen Sachen. Ich sage lieber nicht, wieviele Sahne-Joghurts ich zurzeit am Tag esse. Da würde mancher mit den Ohren schlackern. Oder wieviel Gummibärchentüten ich in einer Woche schaffe.
Aber in dem Moment spüre ich die Leere und Traurigkeit kaum.
(Geschrieben ca. Anfang bis Mitte März)
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Ich freue mich über einen regen Gedankenaustausch.