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Freitag, 4. März 2011

Ein kleines Mut-mach-Büchlein

über die Schizophrenie habe ich 2007 angefangen zu schreiben. Es ist noch nicht fertig, aber es stehen schon viele Gedanken von mir drin.

Da ich es gern mit Euch teilen möchte, habe ich es heute hier eingefügt. Ihr findet es rechts am Rand bei "Meine Seiten".

14 Kommentare:

  1. liebe ina..
    wow.. ich bin sehr beeindruckt. das braucht viel kraft. das tut sicher sehr gut wenn man all diese gedanken von der seele schreiben kann. mach weiter so und halte an deinen hobbys fest.

    ganz liebe grüsse eve

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  2. Knuddel liebe Ina und einen schönen Tag-
    Dein Büchlein gibt mir zu denken und ich muss es erst mal mit meinen eigenen Gedanken vergleichen.
    Sicher ist, ich habe diese Krankheit nicht, aber viele Sympthome - ? ? ? ? Wo gehören die nun hin?
    Euch beiden ein schönes Wochenende
    deine Freundin Elvira

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  3. liebe ina,
    wieder einmal bewundere ich deinen mut und deine stärke so offen zu schreiben...
    ganz liebe grüsse mimmi

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  4. Inalein, das Büchlein ist klasse. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Mein Gott, was du alles mitmachst. Vieles habe ich schon gekannt von deinen früheren Posts, die ich mal durchgelesen habe.

    Wie ich rausgelesen habe, redest du ja nicht gerne, aber man sollte es unbedingt tun u. nicht alles in sich reinfressen, denn das macht auch krank. Deshalb finde ich es so toll, dass du alles aufschreibst.

    Ich habe früher auch immer geschluckt, aber mittler Weile sage ich, was ich denke. Ich stoße da zwar oft an, aber, meine Meinung ist meine Meinung u. man darf sich nicht alles gefallen lassen. Es ist zwar verdammt schwer, sich zu überwinden, aber man kann es lernen.

    Eine Zeit lang habe ich, wenn mir alles zu viel war, mein Kopfkissen genommen u. aus vollem Hals hineingeschrien, oder es geboxt u. geschlagen bis ich total außer Atem war. Du glaubst nicht, wie gut das tat. Man muss sich auch zwischendurch richtig abreagieren können, das befreit ungemein.

    Bin auf den nächsten Part deines Büchleins gespannt.

    Grüß dich ganz lieb.

    Gabriele
    ...

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  5. Hallo - liebe Ina - wie geht es Dir - jetzt wo Du das hier geschrieben hast? Ich habe es gerade gelesen - habe wieder den Schmerz empfunden, den wir damals hatten - und diese Hilflosigkeit. Aus unserer Sicht zu der Zeit hattest Du damals eine glückliche Ehe. Das Erste an was ich mich erinnere waren die Telefongespräche - erst oft, dass Du sagtest, es geht uns so gut - so gut kann es einen eigentlich nicht gehen und Du hattest Angst, dass das plötzlich mal vorbei sein könnte, weil es halt ZU gut war. Nach einiger Zeit gingen die Telefongespräche in die Richtung, dass Du immer so eine innere Traurigkeit hattest, die Du Dir nicht erklären konntest und meintest immer, dass Du dafür keinen Grund habest. Ich weiß nicht wie lange aber es war lange, dass Du immer diese Traurigkeit in Dir hattest. Ich war so hilflos - Du - die Du immer Fröhlichkeit verbreitest hast und schon aus Deinen Augen die ansteckende Fröhlichkeit sprühte - Du hattest diese innere Traurigkeit, die Dich so belastet hat. Und Du bist arbeiten gegangen - hast Deinen Kindern eine glückliche Kindheit gestaltet, Hast einen Umzug mitgemacht - der noch mehr Arbeit mit Haus und Garten mit sich brachte - alles mit dieser inneren Traurigkeit. Mit all dem ging es mir als Mutter nicht so gut - aber so ist es, wenn man erwachsene Kinder hat - da kann man als Mutter nur zuschauen und nichts tun.

    Ich werde noch oft in Dein Büchlein schauen

    in Liebe

    Deine Mutti

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  6. Finde ich sehr interessant dein Büchlein Schizophrenie ist auch eine Schutzfunktion wenn man unerfüllte oder schlechte Gefühle nicht mehr ertragen kann.Ein Sieg der Gefühle über den Verstand...

    Gruss Peter

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  7. Hallo Peter Pan - ich habe ja auch schon viel auf Deiner Seite gelesen - Du kannst sehr die betreffenden Artikel bzw. Zitate und Worte finden und veröffentlichen - das sagt auch hier Dein einer Satz - ich wünschte, ich hätte damals, als alles begann mehr über diese Krankheit gewusst, dann hätte ich meine Tochter noch besser verstehen und ihr noch besser helfen können. So waren wir manchmal so machtlos - so hilflos - so verzweifelt - konnten nur nach unseren Gefühlen verstehen und handeln. Ina war ja in dieser Anfangsphase manchmal so überschwenglich - hat gelacht - hätte die Weltverändern können - hatte einen Elan, der nicht zu bremsen war - leider auch beim Einkaufen - wenn sie dann wieder besonnener war, hatte sie damit zu tun, alles wieder zurecht zu rücken - sich zu entschuldigen - dann kam wieder diese schlimme traurige Phase - man ist ja ein Leben lang Mutter - und besonders mit Ina war ich immer schon sehreng verbunden - aber man war so schmerzlich machtlos - man muss eine verheiratete Tochter leben lassen, wie sie leben möchte - und hat immer wieder regelrecht das Unglück heran kommen sehen.
    Viele Jahre eine Ehe - die überhaupt nicht ihrer Mentalität entsprach - das war alles zu viel - es hat lange gedauert, bis sie nun endlich so leben kann, wie sie immer schon leben wollte. Und dieser Blog hier ist dabei ein großer Baustein.

    Ich bin so froh, dass hier so viele Menschen sind, die meine Tochter so gut verstehen.

    Ich grüße heute mal alle ganz lieb

    Inas Mutti

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  8. Hallo Elvira - liebe Ina-Freundin - ich lese seit einiger Zeit zwischen den Zeilen, dass Dein Leben zur Zeit auch nicht so ganz leicht ist.
    Peter Pan mag mich bitte berichtigen - aber ich glaube, es ist schwierig zu sagen, ab wann hat man diese Krankheit? Es hat sicher jeder mal traurige Stimmung oder auch leichte Depression - besonders jetzt nach dem Winter. Man soll ja viel raus gehen an dasTageslicht, das soll wohl schon helfen können - Ich hatte auch eine besonders schlimme Phase nach meiner Scheidung vor vielen Jahren - da war Ina als Jugendliche voll für mich da - aber da hatte ich auch so eine schlimme Traurigkeit, konnte nicht allein sein, hatte außerdem Platzangst im Bus, mit dem ich zur Arbeit fahren musste - bin nur Arbeiten gegangen und habe dann geweint - ich glaube schon, dass das 2 Jahre lang war. Ich kam nicht raus aus dieser Traurigkeit - bis ein neuer Partner kam. Ich glaube in den 2 Jahren habe ich meinen beiden Kindern viel zugemutet undeswaren auch die 2 einzigen Jahre in meinem Leben wo ich nicht genießen konnte, was ich für herrliche Kinder habe. Ich hatte die innere Kraft nicht dazu.
    Heute weiß ich - es gibt für JEDEN Menschen ein Lichtlein und ich bin so froh, dass Ina nicht verzagt und immerwieder versteht, aus den guten Tagen etwas zu machen und die schlechten Tage zu ertragen.
    Ich wünsche auch für Dich, liebe Elvira, alles alles Gute.

    lieb die Ina-Mutti

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  9. Danke liebe Ina-Mutti für die warmherzigen Worte.
    Ja Mutter ist man immer -einige meiner Sorgen - und gute wie schlechte Tage habe ich eigentlich immer gemeistert. Aber ich denke, genau wie Ina positiv: Es geht immer wieder aufwärts und in jedem "Schlechten" lässt sich etwas "Gutes " finden. Einen lieben Gruß sendet Elvira

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  10. Also ich versuche einmal das zu berichtigen für jemanden wie mich und Ina ist es nicht schwierig zu wissen ab wann man diese Krankheit hat also ich weiss genau allerdings nicht während der Akut Phase welche Gedangen Krank waren und was gesund ist nur das schwierige man merkt es in der Gegenwart nicht erst später erkennt man das man in einer Paralellwelt gelebt hat aber diese ist leider im Akut Stadium so Real das kaum etwas vom realen eindringt nur die Dinge die zum Wahn passen so ähnlich ist das in der Depression.Mir hat mal meine Psychologin gesagt in der Depression sieht man alles durch die graue Brille alles andere wird herausgefiltert kommt nicht an, bei der Schizophrenie ist es anders da hat man eine bunte Brille da kommt alles vor.Heiterkeit,Grössenwahn,depressive Stimmung es ist einfach nur vielfältiger aber man lebt in einer anderen Wahrnehmung.

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  11. Ich könnte so ein Mut-mach-Büchlein natürlich gut auf meinem Blog gebrauchen :-)

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  12. Peter, ich stehe gerade auf meiner langen Leitung. Wie meinst Du das - Du könntest so ein Mut-mach-Büchlein natürlich gut auf Deinem Blog gebrauchen?
    Bitte klär mich auf, ich stehe auf dem Schlauch :o)
    Tschüssi Ina

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  13. Ich würde so etwas gerne auf meiner Seite veröffentlichen es liest sich sehr gut ich warte auf die Fortsetzung.

    Gruss Peter

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  14. Gerne Peter, um so mehr Leute können das Büchlein lesen. Ich hab heute schon an der Fortsetzung geschrieben. Das kostet jedoch ganz schön Kraft und wühlt auf. Aber ich bleib dran.
    Tschüssi Ina

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Ich freue mich über einen regen Gedankenaustausch.